LOGINFrom Alpha’s daughter to slave. Even the mighty must fall, but Ivy isn’t the type to cower. No, she is the type you never see coming. With Enzo at her side and her tenacious heart, Ivy is thrust into a world that wasn’t meant for her. Enzo worries it’s all too much for Ivy, but there is a storm brewing in Ivy’s heart. One that is fueled by rage and vengeance as they grow closer to their prey. Ivy will stop at nothing to finish her mission, including seducing the Alpha of the Silvermoon pack. Much to Enzo’s dismay, Ivy enslaves herself to the pack and catches the attention of the Alpha, but he isn’t what he seems and suddenly Ivy is battling on more than one front. One for her heart and one for her vengeance-seeking soul. But what happens when the lines begin to blur and even Enzo can’t pull her out?
View MoreSERAPHINA
„Eine Frau kann kein Rudel anführen“, erklärte mein Vater, Alpha Darious Nightbane, kühl, als er bei der letzten Prüfung der Thronfolger-Auswahlzeremonie vor dem versammelten Rat und den Kriegern stand.
Ich stand atemlos und blutüberströmt da, nachdem ich gerade die letzte der Anwärterinnen vor einer Menge besiegt hatte, die darauf wartete, dass eine neue Anführerin hervortreten würde. Ich hatte gewonnen. Fair. Entschieden.
Aber es spielte keine Rolle. Nicht für ihn.
In meiner Wolfsgestalt hatte ich den letzten besiegten Kandidaten überragt, meine Krallen fest an seine Kehle gepresst – nicht fest genug, um ihn zu töten, aber fest genug, um ihn zur Unterwerfung zu zwingen. Die Menge war verstummt, alle Blicke waren auf mich gerichtet.
Ich stand in der Mitte der großen Arena, immer noch in meiner Wolfsgestalt, groß, schlank und blutverschmiert, mein weißes Fell mit Staub und Blutstreifen übersät. Mein Atem war ruhig und kontrolliert, die Stille um mich herum schwer vor Urteilen. Auf der anderen Seite des Raums trafen die kalten, gebieterischen schwarzen Augen meines Vaters meine. Doch ich blinzelte nicht.
„Warum?“, hallte meine Stimme schrill und unerschütterlich wider. „Ich habe jeden Anwärter besiegt. Ich habe mir das verdient.“
Ich war Seraphina Nightbane, das einzige Kind des Alphas des Nordens. Niemand stellte ihn in Frage. Niemand wagte es. Obwohl ich es immer getan hatte.
Der Kiefer meines Vaters spannte sich an, sein Gesichtsausdruck verhärtete sich, doch in seinen Augen flackerte etwas. Bedauern, vielleicht. Oder etwas, das gefährlich nahe daran lag.
„Weil es Tradition ist“, sagte er, zunächst leiser, dann lauter, als bräuchte er die Überzeugung, um standhaft zu bleiben. „Nur Männer dürfen ein Rudel anführen. Das ist das Gesetz. Frauen … wurden geboren, um zu folgen. Um zu gehorchen. Nicht, um zu herrschen.“
Er wandte den Blick für den Bruchteil einer Sekunde ab, dann richtete er seinen Blick wieder scharf auf mich. „Dieses Gesetz leitet unser Volk seit Generationen, und das wird auch so bleiben. Über Tradition lässt sich nicht diskutieren.“
Ich stammte aus seinem Blut, Alpha-Blut, und doch war es nie genug. Ich wusste, dass es nie genug sein würde. Ich könnte jeden Gegner vernichten, mich hundertmal beweisen, und es würde trotzdem keine Rolle spielen. Nur weil ich eine Frau war.
Diese eine Wahrheit hatte immer ausgereicht, um mich einzusperren.
Um uns herum nickten die Ältesten des Rudels feierlich zustimmend, ihre Mienen waren teilnahmslos. Fügsam.
Ein leises Knurren grollte in meiner Brust, tief und urwüchsig. Meine Krallen kratzten über den Steinboden, Muskeln spannten sich unter meinem weißen Fell an, als Wut durch mich hindurchströmte.
Mit einem Knurren stürzte ich mich vor, die Zähne entblößt, während meine ganze Selbstbeherrschung fast von mir abfiel.
„Was war dann der Sinn der Erbin-Auswahlzeremonie?“, verlangte ich zu wissen, meine Stimme brach, war aber laut genug, um widerzuhallen. „Warum mich überhaupt antreten lassen, wenn ihr nie vorhattet, mich auszuwählen?“
Er zuckte nicht mit der Wimper. „Es ging nie darum, dich zur Erbin zu ernennen“, sagte er kalt, „es war eine Formalität. Sie sollte unser Volk daran erinnern, dass Tradition immer noch zählt.“
Mein Herz hämmerte. „Also all dieses Blutvergießen, dieser ganze Kampf, mein Sieg – das hat nichts bedeutet?“
„Stärke bedeutet nichts bei einer Frau, die ihren Platz vergisst“, schnauzte er, „du wurdest geboren, um zu unterstützen, nicht um zu führen.“
Die Worte trafen mich wie ein Schlag. „Also hätte ich verlieren sollen, damit du dich wohlfühlst?“, spottete ich bitter. „Du hast mich wie eine Kriegerin großgezogen, nur um mich dann wie eine Schachfigur einzusperren.“
Eine fassungslose Stille legte sich über die Menge. Sein Kiefer spannte sich an. Wut flackerte in seinen Augen wie Feuer, das vom Wind angefacht wird.
„Du wagst es, mich in Frage zu stellen?“, dröhnte seine Stimme, seine kalten Augen wurden mörderisch.
Ich hatte kaum Zeit, mich zu wappnen, als ein furchterregendes Knacken von Knochen und Sehnen ertönte und mein Vater sich verwandelte. Sein wütender schwarzer Wolf ragte über mir auf, strahlte Dominanz aus und forderte Unterwerfung.
Kraft explodierte aus ihm heraus, dicht und bedrückend, und schlug wie eine Flutwelle auf mich ein. Meine Lungen verkrampften sich. Meine Knie schlugen mit einem Knacken auf den Steinboden.
Sein massiver schwarzer Wolf knurrte, seine Aura drückte wie ein Sturm auf meine Wirbelsäule. Ich konnte mich nicht bewegen. Konnte nicht atmen. Mein Wolf wimmerte tief in meinem Inneren und unterwarf sich instinktiv unter dem Gewicht seiner Dominanz.
„Ich habe meine Entscheidung getroffen“, verkündete er, und seine Stimme dröhnte durch die Arena, hallte von Stein und Stille wider.
„Da sich heute kein Anwärter als würdig erwiesen hat, geht der Alpha-Titel an meinen Neffen über.“
Mir stockte der Atem, als stecke mir ein Messer in der Kehle.
Mein Cousin?
Ein Raunen verblüffter Aufschreie ging durch die Menge, doch meine Ohren nahmen es kaum wahr. Der Schmerz in meiner Brust übertönte alles.
Doch er war noch nicht fertig.
„Was Seraphina betrifft“, fuhr er fort, wobei seine Stimme wie Stahl durch mich hindurchschnitt, „so wird sie den Alpha-König heiraten.“
Die Welt stand still. Einfach … still.
„…Was?“, flüsterte ich. Meine Stimme klang nicht einmal wie meine eigene. Sie kam von irgendwo tief in mir, klein und gebrochen. „Du – nein … das würdest du doch nicht …“
„Der Alpha-König trifft morgen ein“, verkündete mein Vater mit unmissverständlicher Stimme, „du wirst seine Luna werden. Er wird dich aus diesem Rudel holen, wie es die Tradition vorschreibt.“
Er knurrte mich an, und mein Wolf unterwarf sich ihm vollkommen.
Ich sackte völlig zusammen, meine Handflächen breiteten sich auf dem kalten Boden aus, zitternd unter der Wucht seiner Präsenz. Tränen stiegen mir in die Augen. Ich wurde verstoßen.
Nicht nur als Erbin. Sondern als Tochter. Als Kriegerin. Als Wolf.
Ich war ein Verhandlungsobjekt. Eine Symbolbraut für einen König, dessen Gesicht ich noch nie gesehen hatte.
Die Menge löste sich schnell auf und ließ mich allein in der Arena zurück.
Tränen liefen mir über die Wangen, als mir ein Schluchzen aus der Brust entrang, doch ich behielt die Kontrolle. Meine Krallen kratzten über den Boden, während mein Herz blutete. Mein Körper hatte nachgegeben, mein Geist jedoch nicht.
„Ich weigere mich“, sagte ich leise, meine Stimme klang wie Stahl, umhüllt von Samt, „ich werde mich nicht mit einem Fremden paaren, selbst wenn er der Alpha-König ist.“ Ich nahm wieder meine menschliche Gestalt an und ließ mich langsam auf den kalten Boden sinken. „Ich werde nicht als Schachfigur dienen, um die Bündnisse meines Vaters zu sichern. Wenn er mir den Titel nicht geben will, den ich mir verdient habe … dann werde ich mir meinen eigenen schaffen.“
Mein Blick wanderte zu einer Broschüre über die Lupine-Akademie, die an einer Säule der Arena steckte.
Die Lupine-Akademie, die Elite-Ausbildungsstätte für männliche Alpha-Erben.
„Das … ist mein Ausweg“, flüsterte ich, „und mein Weg zum Thron.“
Wenn es in dieser Welt keinen Platz für eine Alpha-Frau gab, dann würde ich mir einen mit meinen eigenen Händen schaffen.
Ich hatte eine Nacht Zeit, bevor der Alpha-König eintreffen würde.
Eine Nacht, um zu verschwinden. Eine Nacht, um mein Schicksal zurückzugewinnen.
Ich hatte eine Nacht, um wiedergeboren zu werden.
Um Seth zu werden, statt Sera.
This was a very different type of book for me to write and to those of you who stuck it out with me, I so appreciate your dedication to see this through! It was rough for me, but we made it. so THANK YOU! I will be taking a short break from writing any new stories as I am pregnant and have morning sickness which hinders not only my sleep but my ability to keep food down. These last two weeks have been a struggle to make deadlines and ensure quality writing. I am hoping it goes away in a few weeks! I would love to see you all back for my future novels!Happy Reading!!
5 years later~Enzo POV~ James laughs at me as I pace the living room anxiously. It’s been years since we buried the hatchet. I hate to admit it but with him being so close to Caleb considering they are family now through the mate bonds that tie us all together, I’ve come to call James a friend. And a good one at that. Caleb made us sit down and have a very serious chat about Ivy and Sarah. I can’t say I would have subjected my mate to watching me pursue another woman in order to free her from the abuse she was living through. In fact, I know I would have just killed the fucker. But James and I are not the same. Where I had nothing to live for he was afraid to lose his mate, even after knowing he would have to give her up for her to be safe. I don’t think it makes him braver than me or my methods but it makes him honorable all the same. Sarah was subjected to far worse at the hands of James’ father. All because they were mates and James wanted to protect her. Only a monster uses th
8 Months later~Ivy POV~Enzo and I have been traveling as fast as possible to get back to Caleb and Clem. After taking a few months to travel and be together, just us, we are finally, frantically I might add, heading back home. Home where my brother and his mate share their alpha ship, home where I finally grieved my parents and Enzo’s. Home where my baby niece or nephew is waiting to meet us. Auntie Ivy. Uncle Enzo.Best nicknames ever if I say so myself. Honestly, Enzo seems to be more excited about it than I am, and that is saying something. We came to the agreement that we want one or two pups of our own one day. But not anytime soon. I have five years of ignorance to make up for by giving my man my undivided attention and all the love he could have ever dreamed of. “How much further until we hit the meadows?” I ask him anxiously as he tears down the road in the borrowed car. I use the word borrowed loosely here.“I would guess maybe fifteen minutes?” He says, scanning the roa
The breeze picks up as we stand in a freshly mown meadow. It whips my loose hair around my face. Caleb was insightful enough to have the areas where we would all walk and witness the ceremonial burning mowed, so we don’t set the entire area ablaze. Everyone stands in silence, all women in black dresses and men in black shirts and their choice of slacks. The amazing thing is there was no dress code, yet it looks like we had stripped the choice from everyone. To me, that’s what makes it seem more beautiful.We are all in mourning. Here we stand united with all those who came to acknowledge the terrible history of my brother and his mates’ newly acquired pack. The darkness that lingers in the trinkets and trophies of a man possessed by madness will soon be laid to rest and made free. No longer will he have a hold on me or any of the others who had loved ones that fell victim to the monster that was Jonathon. When James approaches with a wary-looking Sarah on his arm, the crowd watches wi
I find Clem and Ivy sitting at the kitchen island in silence, staring at the backsplash over the oven with distant faces. I lean against the doorjamb, watching as Ivy slips her arm over Clem as her face falls into her hands and she cries. It’s strange, watching Ivy be the one doing the comforting, b
It takes more effort than I want to admit to contain my squeal of nervousness as I step out of the shower and grab the gray, fluffy towel. I stare at it for a second, thinking maybe I don’t even need it. It’s not like we haven’t ever seen each other naked before. I mean, we are werewolves. And he di
I smooth the chiffon fabric down my stomach, spinning to the side to make sure it looks okay. Finding a dress that was both appropriate and functional felt like a damn nightmare. Not that I had to find it myself, but James had brought twenty-three dress options. And I still don’t feel like the dress
***TRIGGER WARNING: Extreme violence and gore! There is torture in this chapter, if this is something that triggers you please forgo this chapter. ~ENZO POV~ I can feel everything. Whether I am awake or asleep, it doesn’t matter. The pain settles deep in my bones, in the recesses of my mind, and bur












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