Die tödliche Wahl meines Dons
Ich war im achten Monat schwanger und begleitete meinen Mann, Don Massimo, zu einer Wohltätigkeitsgala, als uns eine rivalisierende Familie angriff.
Die Menge geriet in Panik. Jemand stieß mich brutal zu Boden. Überall war Blut.
Massimo verlor völlig die Kontrolle. Er schrie nach Ärzten und wollte mit aller Macht unser Baby retten.
Doch als ich wieder zu mir kam, waren sie weg. Beide. Mein Baby und Massimo.
Ich erinnerte mich noch an die Schüsse. Daran, wie Massimo mich mit seinem Körper geschützt hatte. Eine eisige Ahnung kroch in mir hoch.
Ich setzte mich mit letzter Kraft in einen Rollstuhl und fuhr den Flur entlang. Dann hörte ich Stimmen. Massimo. Und den Arzt.
„Boss, es tut mir leid. Wir haben alles versucht. Das Baby ... hat nicht überlebt.“
Tränen liefen mir übers Gesicht. Sie hatten mein Baby getötet. Diese rivalisierende Familie hatte mein Baby getötet. Doch seine nächsten Worte rissen mir den Boden unter den Füßen weg.
„Es gab nur ein Ärzteteam. Ich musste mich entscheiden. Bianca ... sie hat auch mein Kind getragen.“
Massimo seufzte leise und gab dann seinen Befehl.
„Niemand sagt Arabella etwas. Sie wird Biancas Sohn wie ihren eigenen großziehen. Er wird mein einziger Erbe sein.“
Ich presste mir die Hand auf den Mund. Tränen verschwammen mir die Sicht, als ich mich umdrehte und wegging.
Der Mann, den ich geliebt hatte, war eine Lüge.
Schön. Wenn er Krieg wollte, dann sollte er ihn bekommen.